Bozen 2016 wirft seine Schatten voraus

Im März 2016 wird in Bozen der europäische Wettbewerb für Parkettleger stattfinden. Wie jedes sportliche Ereignis bedarf auch diese Veranstaltung entsprechender Vorbereitung. Dazu trafen sich nun Parkettleger aus Polen, Tschechien, Österreich, Südtirol, Rumänien und Deutschland an der Staatlichen Berufsschule in Neustadt/Aisch. Die Vorbereitung und Organisation lag in Händen des Europäischen Verbandes zur Förderung der Ausbildung im Parkettlegerhandwerk und Fußboden-technik (EUFA), die mit ihrem Präsidenten Heinz Brehm und seinem Stellvertreter Jörg Schülein auch den Vorsitz der Tagung übernahm.

Mit der Veranstaltung vom 5. – 7. November sollten vor allem die späteren Juroren Gelegenheit haben, sich mit der Kunst fachgerechter Bewertung auseinanderzusetzen. Zudem wurden im Vorfeld der Tagung in Neustadt neue Kriterien für die Durchführung des Wettbewerbs und für die Bewertung erarbeitet. Während der Jurorenschulung wurden diese nun überprüft, entsprechend angepasst und beschlossen.

In die Vorbereitung waren Heinz Brehm, Berufsschullehrer Germann Kirschbaum, Andreas Holzer aus Südtirol und der ehemalige Berufsschullehrer Josef Heller eingebunden.

Damit die Bewertungsarbeit für die Juroren möglichst realistisch ausfiel, verlegten zwei Lehrlinge - einer aus Wiesentheid und ein zweiter aus Südtirol - eine Musterplatte.  

 

               

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daneben konnte der Arbeitskreis der EUFA für die Gestaltung von Parkettleger-Maschinenkursen ein bereits gut ausgearbeitetes Konzept vorstellen. Die Kurse können dann Verbänden angeboten werden. Die Inhalte sollen so ausgearbeitet sein, dass die Schulungen sowohl für die Grundbildung als auch für die Weiterbildung eingesetzt werden können. Europäische Länder, in denen es keine geregelte Ausbildung gibt, haben bereits Interesse an der Durchführung angemeldet. Im nächsten Schritt werden nun die Pläne und die erläuternden Broschüren in die jeweilige Landessprache übersetzt.

Am Samstag konnten die Teilnehmer verabschiedet werden mit dem Wissen, dass der europäische Parkettlegerverband auf einem guten Weg ist. Zudem ist zu hoffen, dass die Ideen zur Dualen Ausbildung, die von der EUFA inzwischen in einigen Ländern angestoßen wurde, Früchte tragen.