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Am Freitag, 8. Juli 2011 lud die Berufsschule Neustadt an der Aisch Bad Windsheim an deren Außenstelle in Bad Windsheim zur Einweihung der „sichersten bayerischen spanenden Metallwerkstatt“ ein.
Vor zahlreichen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Ausbildungsbetrieben sowie den Kammern, Innungen und den Lehrkräften lies Frau Oberstudiendirektorin Bettina Scheckel, Schulleiterin der Staatlichen Berufsschule, die Chronologie der Ereignisse rund um die Bad Windsheimer Metallwerkstatt Revue passieren.
Im Juli 2010 wurde, wegen unzureichender Sicherheitseinrichtungen an den bis dato eingesetzten Maschinen, die Metallwerkstatt durch die Regierung von Mittelfranken geschlossen. Selbst zu Demonstrationszwecken durch Fachlehrer durfte diese nicht mehr in Betrieb genommen werden.
Um das Fortbestehen der Metallabteilung zu sichern, wurde in einem Kraftakt von Berufsschule und Sachaufwandsträger, dem Landkreis Neustadt an der Aisch Bad Windsheim, innerhalb eines Jahres die Neuausstattung der Metallwerkstatt realisiert.
„ Wir wollten eine Werkstatt aufbauen, die es in bayerischen Berufsschulen so noch nicht gibt“, sagte die Schulleiterin. Am Ende steht eine Werkstatt mit den modernsten Maschinen und einem Raum-NOT-AUS-Konzept, welches in Bayern seines Gleichen sucht.
Selbst die durch den Kreistag als Obergrenze veranschlagte Investitionssumme von 900 000 € wurde, nach Abzug der Erlöse aus dem Verkauf der Altmaschinen, mit rund 740 000 € deutlich unterschritten.
Landrat Walter Schneider dankte in seiner Ansprache den zuständigen Regierungsverantwortlichen für deren Unterstützung bei der raschen Bewilligung der Fördermittel. Ebenso galt sein Dank der Schulleitung und den Lehrkräften der Berufsschule, die unentgeltlich viel ihrer Freizeit in Planung und Projektierung investiert haben.
Die rasche Realisierung einer nach modernsten und sicherheitstechnischen Kriterien ausgestatteten Werkstatt wusste auch Hildegund Rüger, Bereichsleiterin Schulen bei der Regierung von Mittelfranken, zu loben. Nach ihren Worten sei eine derartige Sicherheitstechnik wie in der Kurstadt generell „zu wünschen und zu fordern“.
Gerd Reinert, Referent der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nürnberg, sah in der neuen Metallwerkstatt „eine richtungsgebende und zukunftsweisende Investition“.
Bei einer Begehung der Metallwerkstatt und der Demonstration des Sicherheitskonzeptes konnten sich die Gäste selbst ein Bild von Bayerns sicherster spanender Metallwerkstatt machen.
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